Musikausflug 2026

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Am Samstag, 19. September 2026 ging es für die Bürgermusikanten schon früh los - unser Musikausflug stand vor der Tür. Voll bepackt mit unserer gesamten Musikuniform trafen wir uns um 7:30 in Mondsee, wo wir den Feichtiger-Bus mit unseren Sachen voll beladeten. 

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Die Stimmung ist spitze und auch für Notfälle sind wir gut ausgerüstet.

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"In Linz beginnt´s" - so hieß es auch bei uns. Es ging in Richtung Osten. Der erste Stopp führt uns in die Landeshauptstadt, wo wir hinter die Kulissen des Musiktheaters blicken duften.

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Kaum zu glauben und sehr beeindruckend, was sich hinter so einer Bühne alles abspielt.

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Klebebänder in allen Formen und Farben sowie sämtliche Requisiten befinden sich hinter der Bühne.

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Beim aktuellen Stück Matilda besteht das Bühnenbild aus übergroßen Büchern.

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Unser Tischler Karl schaut sich an, ob die Tischler vom Musiktheater eh ordentliches Holz verbauen.

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Eine sehr beeindruckende Werkstätte ist die Kaschiererei. Hier werden sämtliche ultraleichte Bühnenelemente aus Styropor gebaut. Hier sind wahre Künstler am Werk.

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Hier sieht man ein paar Ausstellungsstücke, die bei den Eigenproduktionen des Musiktheaters in mühsamer Handarbeit angefertigt werden.

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In einem riesigen Malersaal wird dem Bühnenbild dann Farbe gegeben.

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Eine eigene Schneiderei kümmert sich um die Kostüme der Darsteller.

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Nach dem ersten Programmpunkt stärkten wir uns beim Mittagessen im Bratwurstglöckerl in Linz:

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Weiter geht es mit dem Bus:

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Was dieser Bus alles eingebaut hat - sogar eine eigene Kabine mit Vorhang, um auch einmal seine Ruhe zu haben.

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Die zweite Sensation in unserem Bus: ein Friseursalon. Anita Nußbaumer sorgte dafür, dass die Marketenderinnen top gestylt zum nächsten Programmpunkt kommen. Franz Widlroither assistierte ihr erfolgreich.

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Angekommen an unserem eigentlichen Ziel - dem Burgenland! Nach der Ankunft im Hotel Müllner in Marz bezogen wir rasch unsere Zimmer und hüpften gleich in unsere Uniform, denn für uns stand das Highlight des Wochenendes bevor - die Teilnahme bei der Marschwertung im Rahmen des Bezirksblasmusiktreffens in Wiesen. Unser Stabführer Christoph Nußbaumer machte mit uns noch einen Probedurchgang vor dem Hotel und dann ging es schon los.

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In Wiesen aus dem Bus ausgestiegen wurden wir von den Festbesuchern bereits herzlich empfangen und es ging auch gleich los mit der Marschwertung in der Leistungsstufe D.

Ein Musikfest im Burgenland hat eine etwas andere Dimension als in Oberösterreich. Der Marschwertung stellten sich 3 Kapellen: MV Forchtenstein in Leistungsstufe B, MV Wiesen in Leistungsstufe D und die Bürgermusikkapelle Mondsee in Leistungsstufe D. Auch die Ergebnisbekanntgabe lässt dann nicht lange auf sich warten. Im Rahmen des Festaktes wurden gleich die Punkte bekanntgegeben und wir freuten uns über 93,85 Punkte!

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Festakt am Dorfplatz in Wiesen

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Ein gemeinsames Foto mit den drei Stabführern der teilnehmenden Kapellen. In der Mitte: Thomas Gaal - Bezirksstabführer und Kapellmeister des MV Wiesen

Lieber Thomas Gaal und liebe Freunde des MV Wiesen!
Eure Gastfreundschaft war wirklich großartig, wir haben uns bei euch sehr wohl gefühlt!
Vielen Dank, dass ihr uns so herzlich empfangen habt.
Es war ein großartiges Fest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Eure Freunde der Bürgermusikkapelle Mondsee!

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Unser Stabführer Christoph Nußbaumer freut sich über das tolle Ergebnis!

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Nachdem wir den Einmarsch vor der Marschwertung verpasst hatten, holten wir das noch nach und marschierten in die Festhalle ein. 

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Vom MV Wiesen gab es dann auch noch ein Ständchen für uns und es wurde ein Schnapserl getrunken.

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Zu Beginn des Festes in der Halle spielen die teilnehmenden Kapellen ein halbstündliches Gastkonzert:

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Unsere Musiker-Frauen sind in der Zwischenzeit schon voll am Feiern.

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"Einen Meter Spritzer bitte!" hieß es an diesem Abend sehr oft. Eine geniale Idee finden wir.

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Ebenfalls eine geniale Idee sind die "Durst-Schilder", die auf den Tischen gelegen sind um den Kellnern zu signalisieren, dass man etwas bestellen möchte.

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Als letzte Gastkapelle haben auch wir noch ein kleines Gastkonzert gespielt. Mit Marsch und Polka haben wir der Festhalle ordentlich eingeheizt und das Publikum in Stimmung versetzt.

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Wenn der Stabführer und Kapellmeister vom MV Wiesen unseren Musikhut aufhat, dann ist die Freundschaft auf jeden Fall besiegelt!

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Den ganzen Abend lang haben uns die Musikkollegen des MV Wiesen sehr großzügig mit Getränken versorgt. Vielen Dank dafür!

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Anschließend wurde bis in die Nacht hinein gefeiert!

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Ein kleines Problem gab es nur bei diesem Fest - die Bierbänke waren nicht gemacht für oberösterreichische Feierlaune. 

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Um 0:30 Uhr machten wir uns nach einem sehr lustigen Abend auf dem Weg zurück ins Hotel. Bevor wir aber in den Bus einsteigen durften, wurde kontrolliert, ob sich auch alle an die "Richtschnur" des Obmannes gehalten haben. Maria Kulac und Mimi Kügler schauten, ob sich das bei allen ausging.

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Obmann Markus Niederbrucker verwendete die Richtschnur gleich zur Zahnhygiene. 

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Ob um diese Uhrzeit wirklich der Durst noch da war? Zumindest ein Schild mussten wir mitnehmen.

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Obmann und Kapellemeister des MV Wiesen bedankten sich sogar im Bus noch einmal bei uns, dass wir gekommen sind und winkten anschließend zum Abschied.

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Beim Frühstück am nächsten Tag gab es keine Kater-Stimmung.

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Wir packten unsere Sachen wieder und es ging los zum nächsten Highlight.

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Einer muss immer der Letzte sein - bei uns hat diese Rolle meistens Bernhard Schmidhuber - hier genießt er noch einmal die Aussicht vom Fenster des Hotels, während alle schon beim Bus warten.

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Am Sonntag machten wir eine Draisinentour. Dabei fährt man mit 4-sitzigen Gefährten auf Zugschienen -  zwei Personen müssen, wie bei einem Fahrradfahren, treten und zwei Personen können sich entspannen. Unsere Tour führte uns auf einer 23 km langen Strecke von Neckenmarkt-Horitschon bis nach Oberpullendorf.

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Bevor es aber losging, gab es eine kurze Sicherheitseinweisung, wie man sich mit dem Schienenfahrzeug verhalten muss.

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Die erste Hürde stand unmittelbar bevor - die erste Schranke musste geöffnet werden. Natürlich erst bevor man sicher war, dass kein Auto kommt.

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Die Draisinentour führte uns an den Weinfeldern vorbei.

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Bei größeren Kreuzungen gab es sogar einen beschrankten Bahnübergang mit Ampel. Man fuhr bis zum Schranken vor, drückte dann einen Knopf und die Schrankenanlage schaltete nach ein paar Minuten auf Grün und man konnte durchfahren.

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Wenn etwas unterwegs verlorengeht, muss man es natürlich wieder holen.

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Zur Sicherheit immer den Autofahrern ein Zeichen geben, dass man gerade über die Straße fährt!

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Wenn man einen Stopp machen möchte, dann muss man das Gefährt einfach aus den Schienen heben.

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Auf der Strecke kommen alle paar Kilometer Einkehrmöglichkeiten, die wir natürlich gerne nutzten.

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Auf halber Strecke wartete ein Mittagessen auf uns.

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Während die Einen eine Pause einlegten, fuhren die Anderen vorbei.

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Es gibt nicht nur 4-Sitzer sondern auch Sondermodelle, die mit einem Couch-Sessel ausgestattet sind. Der Traum unseres Obmannes.

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Nicht nur die Strecke war ein Highligt, auch das WC am Ende unserer Tour war ein Hingucker! 

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Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf dem Weg ins Mondseeland mit einem Jausen-Zwischenstopp.

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Für uns ging ein sehr schöner und vor allem lustiger Musikausflug zu Ende!
Vielen herzlichen Dank an Stefan Mayrhofer, der gemeinsam mit Reisen Feichtinger diesen tollen Ausflug organisiert hat!
Und ein großes Dankeschön an den besten Busfahrer Gerhard (Geri) Loidl, der uns bravourös chauffiert hat!

Fotos und Bericht: Barbara Mayrhofer